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Schweiz vs. Deutschland: Mehr Arbeit als Lösung?

aus Systemrelevant - Fakten für eine demokratische und nachhaltige Wirtschaft · 24.04.2026 · 23 Min.

Worum es geht

In der Podcast-Episode wird die Arbeitszeitpolitik in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland diskutiert, wobei die längeren durchschnittlichen Arbeitszeiten in der Schweiz (ca. 41,7 Stunden pro Woche) im Fokus stehen. Es wird erläutert, dass diese langen Arbeitszeiten zwar mit wirtschaftlichem Erfolg assoziiert werden, jedoch erhebliche Schattenseiten wie gesundheitliche Belastungen, emotionaler Stress und eine Zunahme krankheitsbedingter Fehlzeiten mit sich bringen. Zudem wird auf die ungleiche Verteilung unbezahlter Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen eingegangen, wobei Frauen in der Schweiz deutlich mehr arbeiten, sowohl bezahlt als auch unbezahlte Arbeit. Die Diskussion zeigt, dass längere Arbeitszeiten nicht automatisch zu höherem Wohlstand führen, sondern vielmehr die Gesundheit der Beschäftigten gefährden und die Produktivität beeinträchtigen. Es wird betont, dass flexible Arbeitsmodelle und eine Reduktion der Arbeitszeit bessere Lösungen für gesellschaftliche und gesundheitliche Herausforderungen darstellen könnten.

Beschreibung

In der Schweiz ist ein hohes Arbeitspensum der Normalfall. Im Schnitt werden 41,7 Stunden pro Woche gearbeitet, deutlich mehr als in Deutschland. Das gilt oft als Beleg für Leistungsfähigkeit und wirtschaftlichen Erfolg. Doch das hat Folgen: für Gesundheit, Vereinbarkeit und die Verteilung von Arbeit. Darüber sprechen wir in dieser Folge mit der Ökonomin Néomie Zurlinden von der Schweizer Gewerkschaft Unida und WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch.

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