
No Country for Junk Food
aus EvidenzUpdate – für klügere Medizin · 28.06.2026 · 39 Min.
Beschreibung
Wie kommt man nur durch dieses Fußballturnier, bei dem man sich nun doch noch das eigene 1/16-Finale ansehen muss? Und bei dem sogar Österreich in der K.-o.-Runde steht!? Klar, mit einer Tüte salzig-fettiger-nährwertarmer Chips, dazu ein bisschen Brause, schön süß, einige Maß Bier und ein paar ultra-prozessierte Tiere, gepresst in Laberln und Würste fürs fetischhafte Gefresse. So würde aus einem Fußballturnier ein veritables Public-Health-Risiko (vom Korruptionsrisiko nicht zu sprechen). Würde man das in Chile sehen, sie klebten auf alles ein schwarzes Achteck: „ALTO EN …“. Dort ist all das Genannte seit 2016 schlicht ein Etikettierungs-Tatbestand: Warnhinweise auf zu fettes, zu süßes, zu salziges Essen, Werbeverbote dafür, raus aus den Schulen. Jetzt gibt es zu dieser Public-Health-Intervention in einem ganzen Land mit immerhin rund 20 Mio. Einwohnern erstmals Daten zu einem harten Endpunkt.