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#122 Glitzerkrawatte und Grenzen

aus Pädagogik&Pinot · 10.09.2026 · 35 Min.

Worum es geht

In der Folge reflektieren Fea und Sarah, was es bedeutet, erwachsen zu sein, und hinterfragen, ob man mit 40 wirklich schon endgültig erwachsen ist. Sie sprechen über den permissiven Erziehungsstil, der durch hohe emotionale Zuwendung bei gleichzeitig geringer Führung gekennzeichnet ist, und erläutern, warum Bedürfnisorientierung nicht mit Laissez-faire gleichzusetzen ist. Dabei diskutieren sie auch die Rolle von Fachkräften in Kitas und Kinderarztpraxen, die einen Balanceakt zwischen Selbstbestimmung der Kinder und notwendiger Orientierung meistern müssen. Abschließend wenden sie sich alltäglichen patriarchalen Problemen zu, wie den langen Warteschlangen bei Frauentoiletten an Flughäfen, und kritisieren die mangelnde Berücksichtigung von Bedürfnissen in der Gebäudeplanung. Die Folge regt zum Nachdenken über Verantwortung, Grenzen und gesellschaftliche Strukturen an.

Beschreibung

Mit Hütchen, Glitzerkrawatte und ganz viel Konfetti starten Fea und Sarah in eine Folge, die tief blicken lässt: Was bedeutet es eigentlich, erwachsen zu sein - und ist man das mit 40 wirklich schon "endgültig"? Die beiden sprechen über Verantwortung im Erwachsenenleben, den permissiven Erziehungsstil und seine Grenzen, und warum Bedürfnisorientierung nicht automatisch Laissez-faire bedeutet. Es geht um die Rolle von Fachkräften in Kita und Kinderarztpraxis, den Balanceakt zwischen Selbstbestimmung und Orientierung im Alltag – und am Ende landen sie bei ganz alltäglichem Patriarchat: ewige Klo-Schlangen, Sicherheitskontrollen am Flughafen und eine Müll-Überraschung im Carsharing-Auto. Eine Folge für alle, die erwachsen sein wollen, aber ehrlich gesagt manchmal auch einfach keine Lust mehr drauf haben.

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