
Patrik Baab: Tagebuch meines Todes – Warum ich meine Flucht vorbereitet habe
aus Gegen den Strom · 20.09.2026 · 35 Min.
Beschreibung
Was nimmt man mit, wenn man glaubt, sein Land verlassen zu müssen? Wie schützt man seine Kommunikation? Wohin bringt man sein Geld? Und was geschieht mit einem Menschen, der nachts darauf wartet, dass es an seiner Tür klingelt? In „Tagebuch meines Todes“ verbindet Patrik Baab persönliche Erfahrungen und Ängste mit einer fundamentalen Kritik an der politischen Entwicklung Deutschlands und Europas. Ausgangspunkt ist eine Reise nach Malta: eine anonyme SIM-Karte, die Suche nach einem Bankkonto, ein vorbereiteter Fluchtkoffer und die Frage, wie eine Flucht aus der EU aussehen könnte. Baab erinnert an berufliche Konsequenzen und öffentliche Kampagnen nach seinen Reisen in den Donbass, an Konflikte mit Universität und Arbeitgeber sowie an eine Vorladung der Berliner Staatsanwaltschaft. Aus dieser persönlichen Geschichte entwickelt er seine politische These: Sanktionen, Überwachung, Aufrüstung, Informationskontrolle und Ukrainekrieg seien Ausdruck einer Entwicklung, die demokratische und rechtsstaatliche Sicherheiten zunehmend gefährde. Der Vortrag weitet sich schließlich zu einer Analyse von EU, NATO, Finanzindustrie und Kriegsökonomie aus. Baab stellt die These auf, dass Europas Aufrüstung eine politische und wirtschaftliche Eigendynamik entwickelt habe, die den Frieden selbst zum Problem werden lasse. Doch am Ende kehrt die Geschichte dorthin zurück, wo sie begonnen hat: zu einem einzelnen Menschen und seiner Angst. Traum und Wirklichkeit verschwimmen – bis zur Vision des eigenen Todes. Themen dieser Folge: – Warum Patrik Baab eine mögliche Flucht vorbereitet – Berufliche Ausgrenzung und seine Erfahrungen nach den Donbass-Reisen – Mirotworez, Staatsanwaltschaft und die Angst vor Verfolgung – Anonyme SIM-Karte, Kreditkarte und digitale Überwachung – EU-Sanktionen und Baabs Kritik an rechtsstaatlichen Defiziten – Informationskontrolle und kognitive Kriegsführung – Malta, Luxemburg und die Finanzierung der Aufrüstung – Rüstungsindustrie und die These vom ökonomischen Kriegszwang – Ukrainekrieg und europäische Machtpolitik – Schlaflosigkeit, Todesangst und die „Zeit der Monster“ „Was würde man mitnehmen müssen im Augenblick der Flucht, der den Rückweg auf immer verschlöße.“ – Patrik Baab Kapitel: (00:00) Tagebuch meines Todes: Flucht durch Valletta (03:30) Die Liste, auf der sein Name steht (05:30) Ausgrenzung, Kündigung und öffentliche Kampagnen (08:30) Staatsanwaltschaft und Angst vor den Folgen einer Aussage (10:30) Kreditkarte: die verräterische digitale Spur (12:00) Der Fluchtkoffer unter dem Bett (15:00) Sanktionen und die Angst vor staatlicher Verfolgung (18:00) Malta, EU-Eliten und politische Netzwerke (22:00) Finanzsystem und Kriegsökonomie (25:00) Aufrüstung: Wird Frieden zum Problem? (27:00) „Bankrott oder Krieg“ – Baabs These über Europas Sackgasse (30:00) Schlaflosigkeit und Todesangst (33:00) „Es war die Zeit der Monster“ Dieser Vortrag dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab