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Lohnnebenkosten: Wer zahlt sie, wem nützen sie, was können sie? Und warum sollen sie jetzt sinken?

aus Was wichtig ist · 28.04.2026 · 13 Min.

Worum es geht

In der Podcast-Episode wird die geplante Reduktion der Lohnnebenkosten in Österreich erläutert, die vor allem die Arbeitskosten für Unternehmen senken soll. Die Senkung soll durch eine Gegenfinanzierung mittels höherer Konzernsteuern, insbesondere auf Gewinne über einer Million, sowie durch Verlängerung bestehender Abgaben erfolgen. Dabei wird diskutiert, dass die Maßnahme vor allem die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern soll, da Österreich im Vergleich zu anderen Ländern hohe Lohnnebenkosten aufweist. Es wird auch auf die möglichen Auswirkungen für Arbeitnehmer eingegangen, wobei betont wird, dass die direkte Entlastung auf den Lohnzetteln kaum spürbar ist. Experten kritisieren, dass die Maßnahmen eher kurzfristig wirken und langfristige strukturelle Reformen, etwa bei der Steuer- oder Rentenpolitik, fehlen. Insgesamt wird die Maßnahme als ein Schritt in die richtige Richtung bewertet, aber mit dem Bedarf an weiteren tiefgreifenden Reformen verbunden.

Beschreibung

Von Klemens Patek. Unternehmen freut es: Lohnnebenkosten werden gesenkt. Aber finanziert werden soll das wiederum durch höhere Konzernsteuern. Economist-Ressortleiter Jakob Zirm erklärt, was das bringt und inwiefern es für Arbeitnehmer einen Unterschied macht.

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