
Deutschlands führender Gehirnforscher Gerald Hüther über Schule, Erziehung und gute Geschenke
aus Einer schreit immer · 02.12.2019 · 22 Min.
Worum es geht
Dr. Gerald Hüther, ein führender deutscher Hirnforscher, erläutert, dass das wichtigste Geschenk an Kinder nicht materiell ist, sondern intensive und echte Zeit mit den Eltern, die das Kind als Subjekt wahrnehmen. Er betont, dass digitale Medien sinnvoll als Werkzeuge eingesetzt werden können, wenn sie nicht zur Flucht vor Problemen missbraucht werden. Hüther kritisiert das Schulsystem als reine Aufbewahrungseinrichtung und plädiert dafür, Kinder länger im Kindergarten zu lassen, um ihre Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Zudem spricht er über die Bedeutung von Resilienz bei Kindern und wie Eltern diese fördern können, indem sie ihnen lösbare Probleme geben. Abschließend gibt er Empfehlungen zum Umgang mit Mehrsprachigkeit bei Kindern und warnt vor zu frühem Sprachunterricht, der die Freude am Lernen zerstören kann.
Beschreibung
Dr. Gerald Hüther, der führende deutsche Hirnforscher war heuer nur ein Mal in Österreich und hat uns für den Podcast seine Mittagspause bei einem Seminar zur Verfügung gestellt. Er spricht u.a. darüber, warum Kinder bis zehn im Kindergarten bleiben sollten, Ziele zu haben problematisch ist, Smartphones und Tablets durchaus vorteilhaft für die Entwicklung der Kinder sein können und Schulen für ihn alles andere als Bildungseinrichtungen sind.
Themen
- Gehirnforschung und Kinderentwicklung
- Qualität der Eltern-Kind-Beziehung
- Digitale Medien und Kinder
- Kritik am Schulsystem
- Mehrsprachigkeit bei Kindern