
Wie kann Gewaltopfern im Trube-Becker-Haus geholfen werden? | 010
aus UKD Gesundheit · 02.09.2024 · 22 Min.
Beschreibung
Interpersonelle Gewalt ist auch in Deutschland ein hochrelevantes Thema. Besonders schwer wiegt dabei die sog. „häusliche Gewalt“, also die Gewalt im sozialen Nahraum, die insbesondere Kinder und Frauen betrifft. Das Gesundheitswesen ist eine der wichtigsten Anlaufstellen für Geschädigte, wobei die ganzheitliche Versorgung sowohl kindlicher als auch erwachsener Betroffener eine Herausforderung darstellt. Vor diesem Hintergrund wird auf dem Campus der Uniklinik Düsseldorf mit der Unterstützung vieler großzügiger Spenderinnen und Spender ein Zentrum für die interprofessionelle Versorgung von gewaltbetroffenen Menschen gebaut. Geplant ist ein einzigartiger Bau: Das Trube-Becker-Haus. Es wird neue Möglichkeiten für die Versorgung gewaltbetroffener Menschen schaffen – in Praxis und Forschung. Unter einem Dach werden hier in Zukunft die Rechtsmedizinische Ambulanz für Gewaltopfer des Institutes für Rechtsmedizin des UKD, das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der UKD-Kinderklinik und das Childhood-Haus Düsseldorf vereint. Prof. Dr. med. Stefanie Ritz, Direktorin des Instituts für Rechtsmedizin am UKD, und Prof. Dr. med. Ertan Mayatepek, Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie, erzählen im Interview mit Jörn Grabert, warum das Trube-Becker-Haus ein ganz besonderes Projekt ist und warum eine solche Einrichtung angesichts des erschreckenden Ausmaßes an häuslicher Gewalt in Deutschland dringend notwendig ist. Auch gehen sie darauf ein, in welcher Form sich Spendenwillige nach wie vor in das Projekt einbringen können. Weitere Informationen zum Trube-Becker-Haus finden sich auf der Website: www.uniklinik-duesseldorf.de/tbh