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Ungarn: Orban ist weg, doch wie mächtig bleibt sein System?

aus NZZ Akzent · 14.04.2026 · 15 Min.

Worum es geht

Nach dem historischen Wahlsieg von Peter Magyar in Ungarn und der Abwahl von Viktor Orban steht das Land vor einem politischen Umbruch. Das Orban-System ist tief in sämtlichen Institutionen und der Wirtschaft verankert, was die Herausforderung für Magyar und seine Regierung enorm macht. Orbans Partei Fides kontrolliert alle wichtigen Institutionen und die Medienlandschaft, während Korruption und Vetternwirtschaft ein großes Problem darstellen. Magyar verspricht Reformen und den Rückbau des illiberalen Systems, doch es wird eine langwierige und schwierige Aufgabe sein, diese Versprechen umzusetzen. Die Reaktionen auf den Machtwechsel in Brüssel sind positiv, jedoch bleibt abzuwarten, wie sich die Beziehungen zu Russland und die EU-Gelderfrage entwickeln werden. Magyar wird vor der Herausforderung stehen, eine breite Koalition zufriedenzustellen und das Land in eine neue politische Ära zu führen.

Beschreibung

Ungarn erlebt einen politischen Umbruch: Viktor Orban ist abgewählt, Peter Magyar übernimmt nach einem historischen Wahlsieg die Regierung. Doch die Herkulesaufgabe beginnt erst, denn das System Orban ist in sämtlichen ungarischen Institutionen und der Wirtschaft tief verankert. Entscheidend wird sein, ob Magyar nach dem Wahlsieg auch das Orban-System zurückbauen kann. Gast: Meret Baumann, Osteuropa-Korrespondentin Host: Nadine Landert Hier findet ihr weitere Informationen zur Wahl nMagyars https://www.nzz.ch/international/ungarn-peter-magyar-vom-gefolgsmann-zum-bezwinger-viktor-orbans-ld.1933397). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/

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