
Guido Fluri: «Beim Kinderschutz stelle ich nicht die Schuldfrage ins Zentrum, sondern die Verantwortung»
aus Laut + Leis · 10.04.2026 · 33 Min.
Beschreibung
Er war ein Heimkind – heute ist er einer der erfolgreichsten Unternehmer der Schweiz und Philanthrop. Kinderschutz ist ihm ein zentrales Anliegen. Berühmt geworden ist Guido Fluri mit seiner Wiedergutmachungs-Initiative; kürzlich hat er eine Initiative lanciert für ein sichereres Internet. Was treibt ihn an, und wie blickt der gläubige Katholik auf die Kirche? Weitere Themen: Seine Mutter wurde mit 16 schwanger und erkrankte nach der Geburt bald an Schizophrenie: Welche Erinnerungen haben ihn geprägt? Vom Tankwart zu einem der 300 reichsten Menschen der Schweiz: Wie ist ihm diese Tellerwäscher-Karriere geglückt? Rund ein Drittel der Gewinne, die seine Holding erwirtschaftet, fliesst in Stiftungsprojekte: Was finanziert die «Guido Fluri Stiftung»? Einstiges Kinderheim in Mümliswil: 2011 hat er das Haus gekauft und die schweizweit erste Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder errichtet. 2014 hat er die Wiedergutmachungs-Initiative lanciert: Was war der Grund, sich politisch ins Zeug zu legen? Wie ist es ihm gelungen, nach anfänglichem Widerstand auch die Kirchen ins Unterstützungskomitee zu holen? Heute kämpft Fluri europaweit für Kinderschutz: Was sind die grössten Herausforderungen? 2019 hatten Guido Fluri und zwei Verdingkinder eine Audienz bei Papst Franziskus: Wie hat der Papst reagiert? Seit vier Jahren finanziert Fluri im Vatikan einen Lehrstuhl zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch: Was wird erforscht? Guido Fluri wird im Sommer 60 und stemmt ein Grossprojekt nach dem anderen: Wann kommt er an seine Grenzen? Und was gibt ihm Kraft?