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#19 Severin Hosang & die Deutsche Oper: Warum Kultur keine Subvention, sondern Lebensqualität ist

aus berlin:er:leben · 07.02.2026

Beschreibung

Wir sitzen mit Severin Hosang in einem Proberaum der Deutschen Oper Berlin, abseits des Publikums, zwischen zwei Flügeln. Ein magischer Ort, an dem es um viel mehr als um Hochkultur geht. Severin ist Schweizer, Neuberliner und verantwortlich für Fundraising und Partnerships am Opernhaus. Sein Blick auf Berlin ist unverstellt, neugierig und überraschend positiv. Er erzählt, wie willkommen er sich in der Stadt und in der Oper gefühlt hat, warum der Berliner Verwaltungsapparat für ihn kein Schreckgespenst war und weshalb wir Berliner:innen vielleicht viel zu sehr mit dem Meckern beschäftigt sind. Natürlich sprechen wir ausführlich über die Oper: Braucht Berlin wirklich drei Opernhäuser von Weltrang? Sind sie Konkurrenz oder Ergänzung? Und warum ist genau diese kulturelle Dichte etwas, das es so sonst nirgendwo gibt? Es geht um Geld und um Sprache. Warum heißen Subventionen eigentlich nicht das, was sie sind: Investitionen in Lebensqualität? Wie hat sich Kultursponsoring verändert, wie herausfordernd ist die aktuelle Lage und welche Verantwortung tragen Stadt, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam? Severin spricht über Förderung von Nachwuchskünstler:innen, über das Miteinander statt Ellenbogenmentalität und über seine Sorge, dass Berlin sich selbst gerade zu schlecht erzählt. Dabei steht diese Stadt doch für Geschichte, Vielfalt und Freiheit, auch wenn sie aktuell spürbar unter Druck steht. Ein positives, kluges und total ansteckend optimistisches Gespräch aus den heiligen Räumen der Deutschen Oper. Und parallel auch ein Plädoyer dafür, Berlin wieder mit mehr Stolz und Zuversicht zu betrachten. ➡️ Mehr zur Deutschen Oper Berlin: https://www.instagram.com/deutscheoperberlin/ ➡️Folgt berlin:er:leben auf Instagram: https://www.instagram.com/berlin_er_leben ➡️ Schreib uns an: jutentach@berlinerleben-podcast.de