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Börsenradio Schlussbericht, Mo., 04.05.2026: Der DAX stolpert - SAP kauft KI, Gamestop greift nach Ebay

aus Börsenradio to go · 04.05.2026 · 23 Min.

Worum es geht

Die Börsenwoche beginnt mit einem Rückgang des DAX unter die 24.000er-Marke, beeinflusst durch Sorgen im Nahost-Konflikt, steigende Ölpreise und Handelszölle, insbesondere durch Trump. Die Energiepreise steigen deutlich, was die Inflation antreibt und die Attraktivität von Aktien schmälert, während die geopolitischen Risiken die Märkte belasten. Besonders Autowerte wie VW, Mercedes und BMW verzeichnen deutliche Verluste, während die US-Börsen zunächst schwächer starten, aber auf mögliche Entwicklungen in der Straße von Hormuz hoffen. Die Marktstimmung ist geprägt von emotionaler Übertreibung, FOMO und der Gefahr einer Überhitzung, insbesondere nahe an Allzeithochs, was die Gefahr von plötzlichen Korrekturen erhöht. Zudem investiert SAP in KI, während Gamestop nach Übernahmen nach Goliath strebt, und die Ölpreisentwicklung wird als bedeutender Makrofaktor für Inflation und Wirtschaftsentwicklung eingeschätzt.

Beschreibung

Der DAX rutscht zum Wochenstart unter die 24.000er-Marke und schließt bei 23.991 Punkten mit -1,2 %. Belastend wirken die Sorgen um den Nahen Osten, ein Brent-Preis von fast 118 USD und neue Zolldrohungen aus den USA. Besonders Autowerte geraten unter Druck: VW verliert 2,8 %, Mercedes-Benz 3,4 % und BMW 2,4 %. Im Fokus steht außerdem die Commerzbank, denn UniCredit erhält 99,55 % Zustimmung für eine Kapitalerhöhung über 6,7 Mrd. € und bereitet damit das Übernahmeangebot vor. SAP kauft mit Prior Labs und Dremio KI-Kompetenz zu, Borussia Dortmund rutscht nach dem Champions-League-Aus ins Minus, Vossloh liefert für die erste US-Hochgeschwindigkeitsstrecke, Cerebras plant den nächsten Nasdaq-Anlauf und Gamestop bietet 56 Mrd. USD für Ebay. Zum Schluss die Börsenweisheit des Tages von Jesse Livermore: "Die Märkte sind niemals falsch, Meinungen oft."

Themen

„Allzeit hoch sind statistisch eigentlich normal, aber emotional halt brandgefährlich.“