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Folge 261 Lippoth vs. Winter: Der erste echte Streit

aus betroyt - Der Podcast für rechtliche Betreuer · 16.09.2026 · 29 Min.

Worum es geht

In dieser Podcastfolge analysieren die Rechtsanwälte Roy Lippoth und Jochen Winter einen praxisnahen Streitfall im Betreuungsrecht. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine Betreuerin mit Gesundheitssorge, aber ohne Vermögenssorge, einen Pflegevertrag wirksam abschließen kann, wenn die Vermögenssorge bei einem Angehörigen liegt. Winter plädiert für eine förmliche Aufgabenkreiserweiterung, während Lippoth argumentiert, dass der Vertragsschluss als Annextätigkeit der Gesundheitssorge zulässig sei. Die Diskussion zeigt die rechtlichen Unsicherheiten und Haftungsrisiken bei getrennten Aufgabenkreisen auf und gibt praktische Empfehlungen, wie Betreuer rechtssicher handeln können. Die Folge ist Teil eines fortlaufenden Streitformats, das komplexe Einzelfälle im Betreuungsrecht juristisch präzise beleuchtet.

Beschreibung

In der dritten Folge von Lippoth vs. Winter, dem alle vierzehn Tage erscheinenden Streitformat im betroyt Podcast, geraten Rechtsanwalt Roy Lippoth und Rechtsanwalt Jochen Winter erstmals wirklich aneinander. Anlass ist ein Praxisfall aus der Rechtsberatung: Darf eine Betreuerin oder ein Betreuer mit Gesundheitssorge, aber ohne Vermögenssorge, einen Pflegevertrag wirksam abschließen, wenn die Vermögenssorge bei einem Angehörigen liegt? Während Winter auf einer förmlichen Aufgabenkreiserweiterung besteht, vertritt Lippoth die Position, der Vertragsschluss sei als Annextätigkeit von der Gesundheitssorge gedeckt. Die Folge zeigt anhand dieses Streits, welche Haftungsrisiken bei getrennten Aufgabenkreisen drohen und welche Handlungsoptionen in der Praxis bestehen.

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