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Warum ist Grönland seit Jahrhunderten so begehrt?

aus Rätsel der Wissenschaft · 14.01.2026 · 29 Min.

Worum es geht

Grönland ist aufgrund seiner strategischen Lage und reichen Bodenschätzen immer wieder in den Fokus der USA gerückt. Die Insel war historisch gesehen aufgrund ihrer geografischen Position, des Klimas, globaler Konflikte und der reichen Rohstoffvorkommen begehrt. Die erste Besiedlung durch Inuit-Kulturen begann vor fast 4500 Jahren, gefolgt von den Wikingern im 10. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert wurde Grönland aufgrund des Zweiten Weltkriegs für die USA strategisch wichtig. Heute sind die Rohstoffe, neue Verkehrswege und der Klimawandel Gründe für das anhaltende Interesse an Grönland.

Beschreibung

US-Präsident Donald Trump will Grönland übernehmen – und steht damit in einer historischen Tradition. Schon im 19. und 20. Jahrhundert gab es Überlegungen der USA, die eisige Insel zu kaufen. 1946 bot der US-Präsident Harry Truman sogar die stolze Summe von 100 Millionen Dollar in Gold. Dänemark, das Grönland seit dem 18. Jahrhundert als Kolonie verwaltete, winkte ab. Die Bevölkerung Grönlands, deren Vorfahren größtenteils vor Jahrtausenden aus Nordamerika eingewandert waren, hatte lange keinerlei Mitspracherecht. Wer sind die Grönländerinnen und Grönländer historisch betrachtet? Wie kam die Insel zu Dänemark? Und was machte die eisige und unwirtliche Insel durch die Jahrhunderte geopolitisch überhaupt interessant? Darüber sprechen David Rennert und Tanja Traxler in der aktuellen Folge des STANDARD-Podcasts Rätsel der Wissenschaft mit dem Historiker Marcus Gräser von der Universität Linz.

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