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#20 Queeres Potenzial der Kinderliteratur und Christa Kożiks Werk mit Nane Pleger

aus Light On! Queere Kultur und Geschichte · 09.02.2026 · 15 Min.

Beschreibung

Nane Valerie Pleger arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig im Bereich der Neueren deutschen Literatur und ist Vorstandsmitglied der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich insbesondere mit Kinder- und Jugendliteratur und vergessenen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts und der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert. Für den Sammelband verfasste sie das Kapitel: „Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart – Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren“. Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.