
Wohnmobil-Missgeschicke, malerische Küstenstraßen am Wild Atlantic Way & Entdeckungen in Castletownbere | Irland-Roadtrip | Ep. 51
aus Camping und Abenteuer mit Kind und Hund – Familienreisen im Oldtimer-Wohnmobil · 22.07.2026 · 29 Min.
Beschreibung
Ein vertrauter Nachbar & morgendlicher Stress Ein bekannter Wohnmobil-Nachbar taucht erneut auf und versperrt den beiden wieder die Sicht – ein altbekanntes Szenario vom Vorabend. Obwohl er sehr nett ist, sorgt die Situation für Schmunzeln. Eigentlich war ein sehr früher Aufbruch geplant, um den schmalen Zufahrtsstraßen und dem entgegenkommenden Verkehr zum Besucherzentrum zuvorzukommen. Dieser Plan scheitert jedoch: Valentin schläft unerwartet lange (fast 14 Stunden!), und als er wach wird, ist der Parkplatz bereits gut gefüllt. Nach Telefonaten, Datensicherung und Kaffee zeigt Valentin wenig Lust auf den Spielplatz. Stattdessen erkundet er das Restaurant und das Besucherzentrum, wo eine alte Boje und Drohnenvideos auf Großleinwand zu sehen sind. Kleine Wohnmobil-Missgeschicke & die Fahrt entlang der Küste Im Wohnmobil richtet Valentin außerdem eine kleine Unordnung an: Er reißt ein kleines Anbauregal ab, das er als Kletterhilfe zum Winken aus dem Fenster genutzt hat. Gegen 11:30 Uhr geht es schließlich nach einem kurzen Snack los. Die Befürchtungen bezüglich des Verkehrs bewahrheiten sich kaum: Dank Ausweichbuchten und fantastischem Wetter verläuft die Fahrt über die schmalen Straßen reibungslos. Zwischenstopp am Barleycove Beach & malerische Nebenrouten Unterwegs geht es vorbei am beeindruckenden, riesigen Barleycove Beach. Auf der anderen Seite der Bucht entdecken die beiden einen Hügel-Parkplatz mit anderen Wohnmobilen und beschließen, dort spontan für ein Frühstück mit Haferflocken zu halten. Die Drohne wird gestartet, was sogar das Interesse eines einheimischen Opas weckt, der fasziniert zuschaut und mit ihnen plaudert. Statt umzukehren, führt die Route auf einer malerischen, ruhigen Nebenstrecke um den Hügel herum am Lackavaun / Leacanabuaile / Leacanaglinka-Bereich vorbei. Ziel der weiteren Etappe ist Bantry. Bei einem kurzen Halt in Durrus steht die Entscheidung an, ob auch die Sheep’s Head-Halbinsel angefahren wird. Sie entscheiden sich jedoch dagegen, um Zeit für den weiteren Norden zu sparen. In Bantry folgt ein kurzer Öl-Check, bevor es weitergeht. Ankunft in Castletownbere & Fazit des Tages Die Fahrt führt über die teilweise recht holprige N71 und schließlich weiter über gut ausgebaute Regionalstraßen auf der Beara-Halbinsel. Unterwegs beobachten die beiden noch die Trümmer eines Alleinunfalls in einer Kurve. Schließlich erreichen sie Castletownbere. Auf dem von der Gemeinde angelegten, kostenlosen Stellplatz (für bis zu 6 Wohnmobile und max. 48 Stunden Aufenthalt) ergattern sie glücklich einen der Plätze. Nach einer kurzen Pause, einem Tee und einem Besuch auf dem örtlichen Spielplatz – wo Valentin schnell Anschluss an andere Kinder findet – geht es mit Hund Mila durch den bunten, idyllischen Küstenort. Castletownbere begeistert sie mit seinen farbenfrohen Häusern, Wimpeln in den Straßen, gemütlichen Pubs und echtem Fischerdorf-Charme. Insgesamte Fahrzeit des Tages: knapp zwei Stunden für rund 100 Kilometer.