
Musiksalon: Oleg Maisenberg. Erinnerungen an einen Klangmagier.
aus Klassik für Taktlose · 02.05.2026 · 72 Min.
Worum es geht
Der Podcast zeichnet das Porträt des Pianisten Oleg Maisenberg, der wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag in Wien verstarb. Er war bekannt für sein transzendentales Klavierspiel, das von einer tiefen Verbindung zur Musik geprägt war, sowie für seine Abneigung gegenüber Aufnahmen und Interviews. Maisenberg, in der Sowjetunion aufgewachsen, entwickelte eine außergewöhnliche Sensibilität für Klangfarben und musikalische Ausdruckskraft, die er in Interpretationen von Werken von Schubert, Ravel, Skriabin und Rachmaninoff zum Ausdruck brachte. Seine Karriere umfasste sowohl kammermusikalische Zusammenarbeit mit Gidon Kremer als auch Solokonzerte, die sein Publikum tief berührten. Trotz eines schweren Verkehrsunfalls im Jahr 2005, der seine Karriere zu beeinträchtigen schien, fand er Wege, sein Repertoire wieder aufzunehmen und zu präsentieren. Der Podcast hebt seine musikalische Vielseitigkeit, seine emotionale Tiefe und seine Bedeutung für die klassische Musikszene hervor, wobei er stets im Dienst der Musik stand und sich hinter seinen Interpretationen verbarg.
Beschreibung
Wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag starb im April 2026 der Pianist Oleg Maisenberg in seiner Wahlheimatstadt Wien. Wer ihn gehört hat, bewahrt Erinnerungen an transzendetes Klavierspiel und bewegende musikalische Erfahrungen. Weil er es hasste, aufgenommen zu werden, bleiben uns nur wenige Dokumente von Maisenbergs Kunst. Umso spannender, die Auswahl in diesem Podcast zu hören -- und dazu Ausschnitte aus einem der wenigen Interviews, die der Künstler gegeben hat, um über sein Leben und seine Kunst zu erzählen. (Labels: Orfeo, DG, KHG Wien).
Themen
- Leben und Karriere von Oleg Maisenberg
- Musikalische Interpretation und Stil
- Einflüsse russischer Klavierschule
- Repertoire und musikalische Schwerpunkte
- Einfluss und Zusammenarbeit mit Gidon Kremer