
Das Schubladen-Denken ist das Problem
aus Der Zukunftspodcast · 16.03.2020 · 36 Min.
Worum es geht
In dieser Folge des Zukunftspodcasts wird die zunehmende Nutzung von Künstlicher Intelligenz im öffentlichen Sektor thematisiert, insbesondere wie Daten gesammelt, analysiert und kategorisiert werden, um Personen zu bewerten. Dabei wird kritisch das Schubladendenken hinterfragt, das zu Fehlentscheidungen führen kann, etwa bei der Arbeitsvermittlung oder Kreditvergabe. Der Gast Horst Härdtner erläutert die technischen Grundlagen von KI und Big Data und betont die Bedeutung einer breiten öffentlichen Diskussion sowie einer verbesserten Medienkompetenz, um den Umgang mit diesen Technologien zu verstehen und zu reflektieren. Zudem wird auf Beispiele aus Österreich und international eingegangen, die Chancen und Risiken von KI aufzeigen. Abschließend wird die Rolle von Bildungseinrichtungen hervorgehoben, um das Bewusstsein für Datenschutz und KI-Methoden zu stärken.
Beschreibung
Künstliche Intelligenz hält langsam aber sicher Einzug in den öffentlichen Sektor: egal ob AMS, Infrastruktur oder Überwachung. Die analysierten Daten versuchen einzelne Personen anhand von Kategorisierungen greifbar zu machen. Und genau hier liegt das Problem.
Themen
- Künstliche Intelligenz im öffentlichen Sektor
- Datenanalyse und Schubladendenken
- Big Data und Datenschutz
- Bildung und Medienkompetenz
- Vertrauen und Risiken von KI-Systemen