PodOrakel · KI-Podcastsuche für den DACH-Raum

Deutschland hat verlernt zu Streiten. Mit Christoph Werner (dm-Chef)

aus RONZHEIMER. · 19.09.2026 · 47 Min.

Worum es geht

Im Gespräch mit Paul Ronzheimer erläutert Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm, die Problematik der affektiven Polarisierung in der Gesellschaft, die sich seit der Corona-Pandemie verstärkt hat. Er erklärt die Hintergründe der Kampagne der NGO Campact, die Unternehmen auffordert, Werbung auf bestimmten YouTube-Kanälen zu sperren, und warum dm diese Kanäle nicht pauschal ausschließt. Werner betont die Bedeutung von Meinungsvielfalt und den Dialog mit Andersdenkenden, um neue Perspektiven zu gewinnen. Darüber hinaus spricht er über die wirtschaftlichen Herausforderungen Deutschlands, warnt vor dem Verlust des internationalen Anschlusses und schlägt tiefgreifende Reformen vor, darunter längere Legislaturperioden und Verfallsdaten für Gesetze, um die politische Handlungsfähigkeit zu verbessern.

Beschreibung

Paul Ronzheimer spricht mit Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm, über die Kontroverse um die NGO Campact und deren Kampagne gegen bestimmte YouTube-Kanäle. Werner erklärt, warum dm Kanäle wie „Nius“, „Tichys Einblick“ oder „Weltwoche“ nicht pauschal von Werbung ausschließt und weshalb Unternehmen aus seiner Sicht keine Wahlempfehlungen abgeben sollten. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Meinungsvielfalt eine Gesellschaft aushalten muss – und warum Werner eine zunehmende Polarisierung seit der Corona-Pandemie beobachtet. Außerdem geht es um die deutsche Wirtschaftskrise. Werner warnt, Deutschland verliere international den Anschluss, fordert tiefgreifende Reformen und erklärt, warum längere Legislaturperioden, Amtszeitbegrenzungen und Verfallsdaten für Gesetze das Land wieder handlungsfähiger machen könnten.

Themen