
S2#38 - „Raumforderung“ – Wie ein Hirntumor mein Leben neu sortiert hat (mit Christoph Ackermann)
aus Entscheidungsreisen mit Norman Pohl – Der WertePohl · 17.02.2026 · 63 Min.
Beschreibung
In dieser Folge wird es sehr persönlich – und gleichzeitig extrem lebensnah. Mein Gast Christoph Ackermann ist Steuerberater, Partner bei einer Big4 (EY) und außerdem kommunalpolitisch aktiv. Nach außen: Karriere, Verantwortung, volle Kalender. Und dann kommt ein Wort in einem Arztgespräch, das alles verändert: „Raumforderung“ . Christoph erzählt, wie scheinbar harmlose Sehstörungen am Ende zu der Diagnose Hypophysen-Makroadenom führten – ein Tumor, der bereits so groß war, dass er auf die Sehnervkreuzung drückte. Wir sprechen über den Moment der Gewissheit im MRT, die schnellen Entscheidungen, die OP durch die Nase in der Heidelberger Kopfklinik – und dieses unglaubliche Erlebnis, direkt nach dem Aufwachen wieder besser sehen zu können . Doch damit war die Reise nicht vorbei: Denn die Hypophyse ist das Mastermind des Hormonhaushalts – und plötzlich wird Geduld zur täglichen Praxis, wenn „Hormonachsen“ nicht einfach per Willenskraft anspringen. Wir reden darüber, was so ein Einschnitt mit Prioritäten macht, warum „alles Gute“ vor einer OP plötzlich anders klingt – und weshalb Christoph heute so offen über das Thema spricht. Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Achte auf deinen Körper. Warte nicht zu lange. Geh zur Kontrolle. Das Leben ist endlich – und genau deshalb bist du es dir wert, 119% für deine Träume zu geben. In dieser Episode: Sehstörungen, MRT und die Diagnose „Raumforderung“ Hypophysen-Tumor: Druck auf die Sehnervkreuzung & die Folgen OP-Erfahrung: schnell, präzise – und ein „Vorher/Nachher“-Moment beim Sehen Leben danach: Hormone, Tabletten, Geduld und neue Prioritäten Wertebasierte Entscheidungen trotz (oder gerade wegen) Schicksalsschlag Wenn du aus dieser Folge nur eine Sache mitnimmst, dann bitte die: Nimm körperliche Veränderungen ernst. Dein Leben ist zu wertvoll für „Ich warte mal ab“.