
Pekings Spaltungsstrategie im Handelsstreit zwischen Kanada und den USA #123
aus Epoch Im Fokus · 11.09.2026 · 8 Min.
Worum es geht
Der Handelskonflikt zwischen Kanada und den USA wird von China gezielt ausgenutzt, um Zwietracht zu säen und die nordamerikanische Einheit zu schwächen. Laut Einschätzungen des kanadischen Geheimdienstes betrachtet China Kanada als vorrangiges Ziel für ausländische Einmischung und setzt kognitive Kriegsführung sowie Desinformation ein, um nationale Ängste zu verstärken. Experten warnen vor einer gezielten Spaltungsstrategie Pekings, die auf verschiedene Taktiken wie Re-alignment und Disalignment setzt. Die Episode diskutiert auch Kanadas verzögerte Reaktion auf diese Bedrohungen und die Notwendigkeit, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen sowie Handelsbeziehungen mit Demokratien im Indopazifik zu stärken. Abschließend werden Empfehlungen gegeben, wie Kanada und die USA ihre Handelsstreitigkeiten diskret lösen und so Pekings Einfluss begrenzen können.
Beschreibung
Der Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada eskaliert. Dahinter steckt jedoch noch ein weiterer Akteur. In einer Einschätzung des kanadischen Geheimdienstes CSIS aus dem Juli 2021 heißt es, dass China Kanada als „vorrangiges“ Ziel für ausländische Einmischung betrachtet.
Themen
- Handelsstreit zwischen Kanada und den USA
- Chinas Einmischung und Spaltungsstrategien
- Kanadische Sicherheits- und Verteidigungspolitik
- Geopolitische Auswirkungen auf Nordamerika
- Empfehlungen zur Handels- und Sicherheitspolitik
„Wenn Peking – Amerika ist wichtigster Sicherheitsherausforderer – genügend Einfluss ausüben kann um die kanadische Innen- und Außenpolitik mit der der USA aus dem Gleichklang zu bringen macht es Nordamerika effektiv verwundbar.“