
TdW: Urteil im Raser-Prozess
aus HAZ gehört – Das Thema der Woche · 26.09.2026 · 26 Min.
Worum es geht
In Bierbergen kam es zu einem schweren Unfall, bei dem ein neunjähriger Junge von einem PS-starken Sportwagen erfasst wurde. Trotz der schweren Kollision überlebte das Kind glücklicherweise mit nur leichten Verletzungen. Der Fahrer, der ohne Führerschein und unter Einfluss von Drogen unterwegs war, flüchtete vom Unfallort, wurde jedoch von der Polizei gefasst. Im anschließenden Prozess wurde er wegen versuchten Mordes, fahrlässiger Körperverletzung, Unfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis zu sechs Jahren Haft verurteilt. Die Ermittlungen waren umfangreich und zeigten die akribische Arbeit der Polizei, die auch die Daten des Fahrzeugs auswertete. Die Familie des Opfers akzeptiert die Entschuldigung des Angeklagten nur unter der Bedingung, dass er sein Leben ändert.
Beschreibung
Am 28. September rast ein Mann in einem PS-starken Sportwagen in das kleine Dorf Bierbergen in der Region Hildesheim und rammt ein Kind. Dass der Junge den Unfall überlebt, ist reines Glück. Aber der Unfallfahrer gibt trotzdem Gas und flieht. Die Polizei kann ihn fassen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor. Jetzt ist das Urteil gefallen. HAZ-Chefreporter Jan Fuhrhop und HAZ-Redakteurin Renate Klink haben die Ermittlungen und das Verfahren von Anfang an begleitet. Wie die Ermittler dem Mann auf die Schliche gekommen sind, welches Urteil das Gericht gefällt hat und wie es dem Kind heute geht, erzählen sie im Gespräch mit Björn Stöckemann in der neuen Folge „HAZ gehört – Thema der Woche“.
Themen
- Unfall in Bierbergen
- Raser-Prozess und Urteil
- Ermittlungen und Polizeiarbeit
- Auswirkungen auf das Unfallopfer
- Verhalten und Persönlichkeit des Angeklagten