
"Frag nach" - Folge 23 mit Prof. Dr. Bernhard Meyer
aus Herzkammer aufs Ohr - der Podcast der CSU im Landtag · 08.09.2026 · 27 Min.
Worum es geht
In dem Gespräch mit Prof. Dr. Bernhard Meyer, Direktor der Neurochirurgie an der TUM, geht es um die Entwicklung und Anwendung von Brain-Computer-Interfaces, die es ermöglichen, Hirnsignale direkt zur Steuerung von Computern oder Robotern zu nutzen. Bereits heute können querschnittsgelähmte Patienten einen Computer-Cursor allein durch Gedanken steuern. Die Forschung konzentriert sich auf die Wiederherstellung von Bewegungsfähigkeit, Sprachfunktionen und sogar Sinneswahrnehmungen wie Sehen. Neben den medizinischen Fortschritten werden auch ethische Fragen und die Notwendigkeit gesellschaftlicher Kontrolle betont, um Missbrauch zu verhindern. Zudem wird die Rolle Bayerns und Europas im internationalen Wettbewerb um technologische Innovationen hervorgehoben, wobei bürokratische Hürden in Europa als Herausforderung gesehen werden. Abschließend reflektiert Prof. Meyer auch philosophische Fragen zur Seele und dem Menschenbild im Kontext der Neurochirurgie.
Beschreibung
In der neuen Folge von „Frag nach“ spricht Klaus Holetschek mit Prof. Dr. Bernhard Meyer, Direktor der Neurochirurgie am TUM Klinikum Rechts der Isar. Sein Team forscht in München an Brain-Computer-Interfaces – also an Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer. Ziel ist es, Menschen mit schwerer Lähmung oder Sprachverlust neue Möglichkeiten zu eröffnen. Bei einem querschnittsgelähmten Patienten gelingt es bereits, einen Computer-Cursor allein über Hirnsignale zu steuern. Im Gespräch geht es darum, was medizinisch heute schon möglich ist, wo Chancen und Grenzen dieser Technologie liegen – und warum Bayern bei solchen Zukunftstechnologien vorne mitspielen muss, mit technologischer Souveränität und klaren ethischen Leitplanken. #Zukunft #BrainComputerInterface #TUM #Medizintechnik #Podcast
Themen
- Brain-Computer-Interfaces
- Neurochirurgische Forschung
- Medizinische Innovationen bei Lähmungen
- Ethische Aspekte der Medizintechnik
- Technologische Souveränität in Bayern
„Unser Gehirn ist ja nichts anderes als elektrische Aktivität aufgrund von chemischen Vorgängen und das können Sie natürlich abgreifen.“