
Kein Touchdown für Trump - warum der Präsident den Super Bowl schwänzt (Spezial)
aus THE WILD HOUSE · 05.02.2026 · 28 Min.
Worum es geht
Der Podcast behandelt das Fehlen von Donald Trump beim diesjährigen Super Bowl, obwohl er letztes Jahr als erster amtierender US-Präsident an einem NFL-Finale teilnahm. Es wird diskutiert, ob Trump möglicherweise ausgeladen wurde oder der politischen Atmosphäre in Kalifornien aus dem Weg geht. Es wird auch über die politische Symbolik des Super Bowls, die Reaktionen der Besitzer der NFL-Teams auf Trump sowie die Bedeutung des Super Bowls als nationales Ereignis und politische Bühne gesprochen. Zudem werden die Traditionen der Präsidenten beim Super Bowl, wie das Schauen im Family Theater des Weißen Hauses und die Essgewohnheiten während des Spiels, beleuchtet.
Beschreibung
Der Super Bowl ist mehr als das größte Sportereignis der USA. Er ist nationales Ritual, Popkultur und Bühne zugleich und längst auch ein Ort politischer Symbolik. Vor einem Jahr schrieb Donald Trump dort Geschichte, als erster amtierender US-Präsident bei einem NFL-Finale im Stadion. Beim diesjährigen Super Bowl in Santa Clara, unweit von San Francisco, fehlt er. Ausgerechnet dort, wo Aufmerksamkeit, Bilder und Öffentlichkeit sonst perfekt zusammenspielen, verzichtet er auf den Auftritt. In dieser Spezialfolge von THE WILD HOUSE spricht Podcast-Host Angela van Brakel mit Gregor Teicher, Sky-Moderator, der seit Jahren direkt vor Ort berichtet, darüber, was Trumps fernbleiben vom Sportereignis des Jahres bedeutet. Begründet wird es mit der Entfernung. Doch in einem politischen Umfeld, in dem öffentliche Auftritte gezielt kalkuliert werden, wirkt diese Erklärung unvollständig. Ein anderer Ansatz: Kalifornien gilt als schwieriges Terrain, San Francisco als Ort, an dem politische Zustimmung nicht selbstverständlich ist. Der Super Bowl ist kein kontrollierter Raum. Reaktionen im Stadion lassen sich ebenso wenig steuern wie die Bilder, die bleiben. Brisant: Schon im Vorfeld kritisierte Donald Trump die Halbzeit-Show. Der Auftritt von Bad Bunny, dem ersten Künstler, der beim Super Bowl ausschließlich auf Spanisch singt, wird in konservativen Kreisen als Provokation gelesen. Auch deshalb wird das Finale erneut zum Spiegel eines gespaltenen Landes. Angela van Brakel und Gregor Teicher blicken in dieser Folge auch zurück: auf Präsidenten, die den Super Bowl bewusst unpolitisch inszenierten, ihn in der privaten Residenz des Weißen Hauses schauten - mit Gästen beider Parteien, Chili, Bier und Kommentaren wie bei einer privaten Watchparty. Und auf andere, die daraus große Empfänge machten. Rund um diese Super-Bowl-Abende ranken sich bis heute Mythen und Legenden: Welcher Präsident kommentierte Spiele, als wäre er selbst Moderator? Wer soll einmal den falschen Spielstand an die Nation verkündet haben? Und wollte wirklich ein Präsident eine ganze Mannschaft kaufen? THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Themen
- Super Bowl
- Politik und Sport
- Präsidenten und Super Bowl