
Was ist das Restless Syndrom, Prof. Trenkwalder?
aus Carola Hoffmeister | Wissen · 11.04.2024 · 17 Min.
Beschreibung
Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist eine Erkrankung des Nervensystems, bei der die Betroffenen eine Unruhe in den Beinen und damit verbundenen einen Bewegungsdrang verspüren. Ungefähr drei bis fünf von hundert Menschen leiden in Deutschland darunter - und damit unter ausgeprägten Schlafstörungen, so Claudia Trenkwalder, Neurologin und Chefärztin der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel. Claudia Trenkwalder ist Neurologin und Chefärztin der Parcelsus-Elena-Klinik in Kassel, außerdem Professorin für Bewegungsstörungen an der Klinik für Neurochirurgie der Universitätsmedizin Göttingen. Sie war Oberärztin für Neurologie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und habilitierte nach einem Forschungsaufenthalt in den USA über das Restless Legs Syndrom. Vor diesem Hintergrund ist sie Gründungsmitglied der European RLS Study Group und hat die Deutsche Restless Legs Vereinigung ins Leben gerufen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den rund 100 000 Menschen zu helfen, die am Restless Legs Syndrom leiden. Sie ist derzeit Präsidentin der International Parkinson and Movement Disorder Society (MDS).