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Capsaicin: Hilft Chili wirklich beim Abnehmen? (Deep Dive)

aus HEALTH NERDS · 28.09.2026 · 26 Min.

Beschreibung

„Mehr Fett verbrennen heißt noch lange nicht, dass auch Körperfett verschwindet.“ Capsaicin gibt Chilischoten ihre Schärfe und gilt seit Jahren als natürlicher Fatburner. Tatsächlich aktiviert der Pflanzenstoff über den TRPV1-Rezeptor das sympathische Nervensystem, steigert die Thermogenese und kann die Fettoxidation erhöhen. Biologisch ist der Effekt real. Entscheidend ist nur: Ist er groß genug, um beim Abnehmen tatsächlich relevant zu sein? In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, was Capsaicin im Körper auslöst. Unter anderem kann es braunes Fettgewebe aktivieren, das Energie in Wärme umwandelt. Der Energieverbrauch steigt kurzfristig, ebenso kann mehr Fett zur Energiegewinnung genutzt werden. Doch genau hier liegt der entscheidende Unterschied: Mehr Fettverbrennung bedeutet nicht automatisch mehr Fettverlust. Auch der Appetit könnte eine Rolle spielen. Nach scharfen Mahlzeiten essen Menschen in Untersuchungen teilweise etwas weniger. Mit der Gewöhnung an Schärfe scheint dieser Effekt jedoch schwächer zu werden. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass Capsaicin im Darm Sättigungssignale wie GLP-1 beeinflussen könnte. Und der Stoff kann noch mehr: Derselbe Rezeptor, der Chili im Mund brennen lässt, ist an unserer Schmerzverarbeitung beteiligt und wird sogar therapeutisch genutzt. Capsaicin ist damit kein Abnehmtrick, aber ein biologisch bemerkenswerter Stoff, der Energieverbrauch, Fettstoffwechsel, Appetit und Schmerzempfinden gleichzeitig beeinflussen kann. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.