
Histaminprobleme nach Virusinfektion – warum Darm und Immunsystem eine Rolle spielen ⸻
aus Carsten Meß | Stoffwechsel, Darmgesundheit & Ernährung · 02.04.2026 · 7 Min.
Beschreibung
Viele Menschen berichten, dass sie nach einer Virusinfektion plötzlich bestimmte Lebensmittel nicht mehr vertragen. Tomaten verursachen Kopfschmerzen, Rotwein führt zu Herzklopfen oder Schokolade löst starke Müdigkeit aus. Häufig hört man dann den Satz: „Das hatte ich früher nie.“ In dieser Folge spreche ich über mögliche Zusammenhänge zwischen Virusinfektionen, Histaminreaktionen und Veränderungen im Immunsystem. Nach Infektionen kann das Immunsystem über längere Zeit aktiviert bleiben. Eine wichtige Rolle spielen dabei sogenannte Mastzellen. Diese Immunzellen setzen unter anderem Histamin frei. Histamin ist grundsätzlich ein wichtiger Botenstoff im Körper, der viele Funktionen erfüllt, zum Beispiel in der Immunabwehr, bei Entzündungsreaktionen und bei der Regulation der Durchblutung. Problematisch kann es werden, wenn Histamin verstärkt freigesetzt wird oder der Körper es schlechter abbauen kann. Ein entscheidender Faktor dabei ist häufig der Darm. Ein großer Teil unseres Immunsystems befindet sich in der Darmschleimhaut, und Virusinfektionen können das Gleichgewicht des Darmmikrobioms verändern. Wenn die Darmschleimhaut empfindlicher wird oder das Immunsystem dauerhaft aktiviert bleibt, können plötzlich neue Beschwerden auftreten, zum Beispiel: • Kopfschmerzen • Müdigkeit und Erschöpfung • Hautreaktionen • Herzklopfen • neue Lebensmittelunverträglichkeiten In dieser Folge erkläre ich, warum bei solchen Beschwerden oft ein Blick auf Darmgesundheit, Entzündungsprozesse und den Stoffwechsel sinnvoll ist. Außerdem gehe ich darauf ein, welche Rolle Ernährung, Mikronährstoffe und Omega-3-Fettsäuren bei der Regulation von Entzündungen spielen können. Wenn dich Themen rund um Darmgesundheit, Ernährung und Stoffwechsel interessieren, abonniere gerne diesen Podcast. Weitere Informationen findest du hier: 👉 carstenmess.de/folge49