
Abgekühlte Kartoffeln: Warum sie am nächsten Tag gesünder sind
aus DA GEHT NOCH WAS · 09.04.2026 · 19 Min.
Worum es geht
In dieser Podcast-Episode wird erklärt, dass Kartoffeln nach dem Abkühlen gesünder sind, da dabei resistente Stärke entsteht, die im Dünndarm nicht verdaut wird und im Dickdarm wirkt. Diese resistente Stärke wird von Darmbakterien fermentiert, was die Darmflora unterstützt und entzündungshemmend wirkt. Die Kombination von Kartoffeln mit guten Fetten, Eiweiß und Ballaststoffen hilft, den Blutzuckeranstieg zu moderieren. Es wird betont, dass Pommes und frittierte Kartoffelprodukte nicht von den gesundheitlichen Vorteilen profitieren, da sie zu viel Fett und Kalorien enthalten. Die resistente Stärke eignet sich besonders für Menschen mit Blutzuckerproblemen, die auf ihre Gesundheit achten und dennoch Kartoffeln oder Nudeln genießen möchten. Es wird empfohlen, die Aufnahme von resistenter Stärke langsam zu steigern, da es bei manchen Personen zu Blähungen führen kann. Die Episode endet mit dem Hinweis auf ein Rezept für eine 'Satte & Happy Kartoffel Bowl' und der Aufforderung, über Spotify nach dem Rezept zu fragen.
Beschreibung
Frisch gekocht, dampfend auf dem Teller - so essen die meisten Kartoffeln. Warm, weich, direkt serviert. Genau in diesem Moment passiert aber noch nicht das, worum es heute eigentlich geht. Denn das Entscheidende entsteht erst danach: beim Abkühlen. n dieser Folge meines Podcasts DA GEHT NOCH WAS spreche ich über das Lieblingsgemüse der Deutschen: die Kartoffel. Denn es geht um einen Bestandteil in ihr, der oft übersehen wird – die sogenannte resistente Stärke. Das Spannende: Sie entsteht erst dann, wenn gekochte Kartoffeln, Reis oder Pasta wieder abkühlen. Klingt banal, hat aber ziemlich konkrete Auswirkungen im Körper. Wir schauen uns an, was Stärke überhaupt ist, wie sie verdaut wird und warum der glykämische Index alleine wenig aussagt. Es geht darum, wie Kartoffeln den Blutzucker beeinflussen, warum es einen Unterschied macht, ob man sie pur isst oder kombiniert und weshalb Fett, Eiweiß und Ballaststoffe dabei eine wichtige Rolle spielen. Und dann geht es um genau diesen Effekt: Resistente Stärke wird im Dünndarm nicht verdaut, sondern gelangt in den Dickdarm. Dort dient sie als Nahrung für Darmbakterien, unterstützt die Darmflora, kann entzündungshemmend wirken und sorgt für eine gleichmäßigere Blutzuckerreaktion und längere Sättigung. Außerdem schauen wir auf den Alltag: Warum schneiden Pommes im Vergleich so schlecht ab? Was machen Süßkartoffeln anders? Warum entsteht diese besondere Stärke erst beim Abkühlen? Und verschwindet sie beim aufwärmen? Ich verrate es Euch. Eure Anastasia
Themen
- Kartoffel als Lebensmittel
- Resistente Stärke
- Glykämischer Index
„Resistente Stärke bleibt unverdaut in unserem Körper, interessant und wird von Darmbakterien quasi fermentiert.“